À mes amies et amis français

À ceux qui se réjouissent des 2,4 % d’avance – je comprends votre soulagement.
À ceux qui ont les yeux fixés sur les 21,4 % – je partage votre effroi.
À ceux qui se lamentent des 1,8 % de retard ou des 6,4 % insuffisants – je comprends votre déception.

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Wikipedia.fr

À ceux qui, au-delà des pourcentages, entrevoient un quinquennat Hollande bis – je partage votre désespoir.

À ceux qui envisagent de s’abstenir au second tour – je comprends votre amertume.
À ceux qui s’apprêtent à voter pour exprimer que l’extrême droite est la pire des options – je partage votre stoïcisme.

Tout compte fait, ce dont la France a besoin ne se trouve pas dans les urnes lors de cette présidentielle.

Ne pas nous retrouver en marge de “En marche” !

Voter n’est pas tout. Je vous encourage à agir pour que, aux législatives, il y ait une alliance progressiste qui offre une alternative au centrisme et  à la technocratie du futur président.

Bon courage !

Steppenwolf – Anarchische Abendunterhaltung

Sonntag war Steppenwolf-Tag im Grand théâtre de la ville de Luxembourg. Eindrücke von einem meiner seltenen Theaterbesuche.

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Hat’s mir gefallen? Ja. War’s richtig gut? Nicht wirklich. Das Problem: Unterhaltsam ist die Aufführung für all jene, die das Buch – vor nicht allzu langer Zeit – gelesen haben. Wer aber einfach mal via Theaterabend den Steppenwolf beschnuppern will, ist verloren. So ist der Clash über das Goethe-Bild zwar sehr lustig (und mit Goethe-Statue) in Szene gesetzt, dürfte aber für Nicht-Leserinnen und -Leser unverständlich bleiben.

Nur für Verlesene

Als Nacherzählung funktioniert das Stück nicht – dass es besser geht, zeigt die gelungene Hörspielumsetzung aus den 1970ern (die allerdings drei statt anderthalb Stunden dauert). Im Stück werden dem Publikum Textfragmente, oft ohne narrativen Zusammenhang, um die Ohren gehauen. Schon die Einführung des Hauptcharakters ist wenig hilfreich – kaum mehr als ein vorgetragener Buchtext, über mehrere Stimmen verteilt. Das mag weniger langweilig sein als nur einen Erzähler zu haben, wirkt aber vor allem verwirrend.

Staubsauger statt Foxtrott

Bedauerlich auch, dass Harry Hallers innere Entwicklung vom Mozart-Verehrer zum Foxtrott-Tänzer kaum thematisiert und dargestellt wird. Da hätte man lieber auf die amüsante aber konfuse Slapstick-Einlage mit “DDR-Staubsauger” verzichtet. Auch Hermines Rolle fällt im Stück etwas ab gegenüber dem Buch, sowohl aufgrund der szenischen Umsetzung als auch der Besetzung. Hermine als engelhafte Botin der “Unsterblichen”, diese mögliche Deutung der Romanhandlung funktioniert jedenfalls nicht mehr. Überhaupt ist die schauspielerische Leistung eher Mittelmaß – richtig überzeugen können nur Catherine Elsen als Maria und Barbara Ullmann als Tierbändigerin.

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“Der Weg in die Unschuld, ins Unerschaffene, zu Gott führt nicht zurück, sondern vorwärts, nicht zum Wolf oder Kind, sondern immer weiter in die Schuld, immer tiefer in die Menschwerdung hinein.” (Traktat vom Steppenwolf)

An Ideen mangelt es der Inszenierung dagegen nicht. Die junge Regisseurin Anna-Elisabeth Frick stellt die gespaltene Persönlichkeit Harry Hallers dar, indem sie ihn von einem Schauspieler und einem Mimen parallel spielen lässt. Die Pantomime- und Tanzeinlagen bieten dem Publikum über den Unterhaltungswert hinaus Zeit zum Atemholen und Nachdenken. Auch die Auftritte des leibhaftigen Goethe haben Drive. Die größte Herausforderung an eine szenische Umsetzung der Romanvorlage – das magische Theater – wird ebenfalls auf sinnvolle Weise angegangen.

Lebensweisheit über Weltweisheit

Alles in allem lohnt es sich, sich das Stück anzusehen (das in Trier nochmal am 15. April aufgeführt wird) – vorausgesetzt, man kennt das Buch.  Gemessen an der Schwierigkeit der Aufgabe, diesen trockenen und zugleich verrückten Roman auf die Bühne zu bringen, ist das Ergebnis korrekt. Die darin enthaltene Lebensweisheit wird stärker gewichtet als die “Weltweisheit” – was meinem derzeitigen Geschmack entgegenkommt. Immerhin finden sich über das Stück verstreut zahlreiche Anspielungen auf tiefere Gedankengänge und Gefühle – aber eben nur Anspielungen.

Für mich liegt in der Inszenierung Potenzial für etwas Schlüssigeres: Hätte sich die Regisseurin konsequenter für eine von der Erzählung losgelöste Umsetzung entschieden – so eine Art “Szenen aus dem Leben des Steppenwolfs” -, das Ergebnis wäre überzeugender ausgefallen.

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Rifkinsche Dörfer

Wie besser das neue Jahr anfangen als mit ein bisschen Schwarzseherei? In meinem Edito von dieser Woche geht es um Rifkins Visionen für Luxemburg. Oder, besser gesagt, die visionären Kräfte, die dem Land fehlen, um den Entwurf des Ökonomen umzusetzen.

Das Edito ist hier nachzulesen: Große Zukunft für Luxemburg: Provinz-Visionen

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich finde Jeremy Rifkins Bücher und Texte beachtenswert. Wer, wie er, viel produziert, liefert natürlich auch viele Ansatzpunkte für Kritik. Über die zahlreichen Vorbehalte, die man gegenüber seinen Ideen haben kann hinaus, halte ich das pauschale Niedermachen von Rifkins Ideen allerdings für verfehlt. Und, im Sinne der sozialen und ökologischen Ideale – für die der Amerikaner durchaus steht – für kontraproduktiv.

Die Dritte industrielle Revolution, mal ernst genommen

Bei Rifkin-Studie für Luxemburg stört mich andererseits, dass seine Ideen verzerrt und instrumentalisiert wurden – im Detail hatte ich das bereits im November dargelegt: Rifkin au Luxembourg : Vive la Troisième ! Eigentlich scheint es vor allem um den Prestige des Autoren und den Hype um Begriffe wie Third Industrial Revolution zu gehen – mit denen die “Marke Luxemburg” besser vermarktet werden soll. Wer dagegen, wie ich, diese Ideen ernstnimmt, dem wird das Gefühl kommen, Luxemburg kann sowas nicht schaffen.

Ich hatte dieses Gefühl bereits am Morgen als ich zur Rifkin-Vorstellung fuhr. Ursprünglich wollte ich meine diesbezüglichen Überlegungen in den Artikel einbauen, aber es hätte von der Hauptthese abgelenkt und es hätte auch kleinlich wirken können. Doch Anfang Dezember wurde die Rifkin-Debatte in der Chamber abgewürgt, weil eine „Son et lumière“-Schau zum Werdegang der Dynastie wichtiger erschien. Da bekam ich Lust, das Thema doch nochmal aufzugreifen. Und nebenbei das ganze Nation-Branding zu hinterfragen, bei dem sich wenig um den Wirklichkeitsbezug geschert wird – Schein statt Sein. Ich schlug der Redaktion ein solches Thema zum Jahresende oder für die erste Nummer 2017 vor – wir haben uns dann für letzteres entschieden.

Zivilgesellschaft statt Nation-Branding-Blabla

Pessimismus zum Jahresbeginn in der woxx ist eine Sache, doch für meinen ersten Blog-Eintrag 2017? Ehrlich, auswandern bringt’s nicht (siehe meinen Beitrag als “lm” zur woxx-Weihnachtsparade). Meine Hoffnung setze ich in die neuen zivilgesellschaftlichen Bewegungen in Luxemburg statt in die alten Eliten. Initiativen wie Transition sind vielversprechend – und auch unter menschlich Gesichtspunkten ist der Umgang mit den AktivistInnen der Zivilgesellschaft bereichernder als Pressekonferenzen und Pomp-Veranstaltungen mit BerufspolitikerInnen. Weshalb ich auch gespannt auf diesen Termin bin: Rifkin und Transition, am Freitag.

An exciting prospect: Upcoming Climate conferences

About COP23 and COP24’s locations and what I think about it. Also, looking back at COP22 and forward at a big climate fight in 2018.

So the COP22 Marrakech Climate conference is over, and I haven’t been there. Sure, it would have been interesting reporting the progress or lack thereof one after my big Paris expedition. Also, meeting some of the many nice people, especially from the PlaceToB project should have made me go to Morocco.

Still, I had decided to skip the 2016 conference, which – unlike the COP21 – wasn’t expected to bring great changes. I speculated that COP23, which should normally take place in Asia, might be hosted by China. I planned to go there. First because of the importance of the country in climate politics. Second, because I have a thing with China and know the language reasonably well to get along. I think that would have made for some more good reporting.

Climate leadership: From the USA to China

It turns out, the COP23 won’t take place in China – as a matter of fact, nobody was volunteering to host it. Now I guess the Chinese government was surprised – as we all were – by Donald Trump winning the presidential election. It has become clear that the kind of partial leadership the US took in climate politics will be given up and that there’s room for new countries to draw prestige from being in the frontline of the fight against global warming.

China’s certainly the most interested in this role – and had Trump been elected a month earlier, I bet they would have seriously considered to host the Climate conference in 2017. Bad luck for them… and for me.

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Climate conferences: A dim future? (Bonn – Wikipedia / Tohma / CC BY-SA 4.0)

 

Finally, I learned that the COP23 would take place at an enclave of the Fiji Islands, namely Bonn-by-the-Sea. Seriously, Fiji as an Asian country volunteered to preside the Conference whereas it will take place in Germany’s former capital, some 150 kilometers from Luxembourg. That’s goood for me, and I’ll try my best to be there.

I’ve wanted to visit Bonn for some time. It has a kind of United Nations District, with several environmental institutions, notably the UNFCCC secretariat. Also,there’s the Museum Mile, with the Bundeskunsthalle (art) and the Haus für Geschichte (history). Last but not least, there’s the Beethovenhaus.

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Beethoven (Joseph Karl Stieler / Beethoven-Haus Bonn / PD)

I hope the people from PlaceToB plan to set up a project for that conference. As I don’t live too far away and I’m bilingual in German and French, I might be of help with the preparations and the communication in Bonn.

COPs, next stops: Beethoven, Germany, then Chopin, Poland

Beethoven is one of my favorite composers, but I’m also a big fan of Slavic music. So when I hear Poland, I think of Fryderyk Chopin, and also of Henryk Wieniawski. The reason I mention this is, the government in Warsaw has volunteered to host the COP24. As far as I understand, this is a proposal, not yet a decision.

Normally the 2018 Conference should take place in Eastern Europe, but because the preceding conference is already located in Europe, this might be changed. Should it take place in Poland, I think Wroclaw (German name: Breslau) might be chosen (after 2008 in Poznan and 2013 in Warsaw) – the city has been the European Capital of Culture 2016.

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Chopin (Maria Wodzinska / National museum Warsaw / PD)

Anyway, while the COP23 will be transitional, the COP24 will be really important and conflictual. 2018 will be the beginning of the Facilitative dialogue, which is meant to bring the countries commitments in line with what is needed to remain below the 1.5 degree target. How much more needs to be done will be more clear thanks to an IPCC report to be published that year.

COP24 might see a big fight, and may represent the last stand if humanity is to avoid a massive climate change that may cause anything from an unprecedented economical crisis up to the extinction of the human species.

An all-important climate conference at a „climate dunce’s“ place

Should the Climate conferences take place in Bonn and somewhere in Poland in succession, that would symbolize a core problem of the international climate policy: There are highly motivated countries like Fiji and Germany, but there are others that keep a hidden agenda, like Poland. The Eastern European country depends on coal for its energy production and for economical and social reasons tries to keep mining as long as possible.

Clearly, organizing the all-important COP24 at a „climate dunce’s“ place will make for interesting discussions. And although Poland is some 1000 kilometers from Luxembourg, it’s still quite close – I just have to be there!

 

Wiedersehen mit Welzer

Eine düstere Zukunft hatte Harald Welzer der Menschheit bereits 2008 in einem Buch vorausgesagt – aufgrund der nicht nachhaltigen Wirtschaftsweise. 2014 wollte ich im Vorfeld der Mouvement-Podiumsdiskussion wissen, ob sich seine Einschätzung geändert habe.

Welzer zum Warmlesen

Welzer damals in der woxx: “Sie kann sich nicht geändert haben, weil sich die CO2-Emissionen und das Wachstum in die gleiche Richtung weiterentwickelt haben.”
Das dürfte auch heute noch gelten. Dennoch darf man gespannt sein, wie die Diskussion zwischen Harald Welzer und Reinhard Loske am kommenden Dienstag 8. November verläuft (also ein paar Attentate, ein paar Millionen Arbeitslose, ein Freihandelsabkommen und 32 einhalb Monate  später).
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Podiumsdiskussion am 27.2.2014, Welzer gedankenversunken rechts vorne.

Die Podiumsdiskussion ist der – alternative – Beitrag des Mouvement écologique zur Luxemburgischen Zukunftsdiskussion, die vom Mainstream ab kommender Woche rund um die Landesplanung beginnt, und in einer Hohemesse mit Jeremy Rifkin am 14. November gipfelt.
Wie erbarmungslos der Berufsprovokateur Welzer mit dem Berufsoptimisten Rifkin umspringt, kann man unter “Was war noch mal Kapitalismus?” nachlesen.

Rifkin und die Große Transition

Ich denke, dass Rifkin sowohl von der Ausrichtung wie von den Ideen her durchaus Interessantes zur Großen Transition beizutragen hat. Umso wichtiger ist es mir, die Kritik von Welzer und Loske zu hören, um die Visionen Rifkins zu hinterfragen – und vor allem die “Strategie”, die die Luxemburgische Regierung und die Unternehmer daraus ableiten wollen.

Von Steinfort nach Hellingen und zurück

Kein Containerdorf für Flüchtlinge

Faschos und Fledermäuse hätten sich gegen die Flüchtlinge verbündet, so könnten wütende Linke versucht sein, das Ereignis zu beschreiben. Weil das Infrastrukturministerium es versäumt hatte, eine Impaktstudie zu erstellen, nun aber nöglicherweise dort eine seltene Fledermausart existiert, wird man das Flüchtlings-Auffanglager in Steinfort nicht fristgerecht bauen können – das steht nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts fest. Sind daran wirklich die Pipistrelli schuld? Oder gar die Bürgerinitiative “Keen Containerduerf am Duerf”?

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Ein Steinfort-kompatibler Flüchtlings-Container? – Wikimedia / Sarang / PD

Erinnern wir uns: Bei Projekten wie der Saarautobahn bei Hellingen oder der Findel-Erweiterung gab es ebenfalls Klagen gegen nicht korrekt durchgeführte Impaktstudien. Diese führten zu erheblichen Verzögerungen, woraufhin fleißige Kommentatoren der Mainstreampresse und “volksnahe” Politiker den Umweltschützern die Schuld dafür gaben. Deren Antwort war immer die gleiche: Wenn die staatlichen stellen die Kommodo- und andere Prozeduren eingehalten hätten, hätten sie sich diesen Klagen nicht ausgesetzt. Studien verschlampen und darauf hoffen, dass es sich die Bürger gefallen lassen, ist schlechte Politik.

Schlamperei bei Impaktstudie

Das muss auch hier gelten, bei einem Projekt wie dem Flüchtlingsdorf, dem man eher wohlgesonnen ist. Die Politiker sind selber schuld, sie hätten die Regeln einhalten sollen. Man kann nur hoffen, dass dieses Urteil nicht dafür instrumentalisiert wird, um die “administrative Vereinfachung voranzutreiben. Gemeint ist damit nämlich, einen Gesetzesrahmen zu schaffen, um Bauprojekte nach der Methode “Augen zu und durch” abzuwickeln.

Grüne in die Regierung!?

Doch wie konnte es überhaupt zu dieser Panne kommen? Ich erinnere mich an ein Gespräch mit dem grünen Leader François Bausch von vor langer Zeit über eine Regierungsbeteiligung. Fränz stellte die Fähigkeit der Politiker von Déi Gréng der mangelnden Kompetenz der drei etablierten Parteien gegenüber. Damals störte mich das, weil er die inhaltlichen Unterschiede für weniger wichtig zu halten schien, und nicht etwa weil ich Zweifel an der Inkompetenz eines Großteils der etablierten oder der Klugheit vieler grüner PolitikerInnen gehabt hätte.

Fränzs Argument finde ich heute immer noch halb falsch, halb richtig. Aber die Ereignisse um das Steinforter Flüchtlingslager zeigen: Auch kluge und kompetente Politiker sind anfällig für die Arroganz der Macht.

TTIP almost officially dead

It should not come as a surprise (not to me at least, see below). The news from the last two days, although sometimes contradictory, mean that giving up on TTIP is acceptable to the political elites in Berlin, Paris, and ultimatey in Brussels.

First Sigmar Gabriel stating TTIP is dead in the water, Jean Claude Juncker’s spokesperson still assuring that the negociations are going on. Then François Hollande’s minister declaring they will officially ask to bury the whole thing, Angela Merkel and the US insisting this cannnot be

Champagne for the anti-TTIP NGOs and civil society! (Filaos / CC-BY-SA 3.0)

Champagne for the anti-TTIP NGOs and civil society! (Filaos / CC-BY-SA 3.0)

Whatever will be said during the weeks to come, there’s no way back: once an end to the negotiations has been declared as a possible outcome, nothing can prevent this doomed project from going all the way down. This is different from the many critics asking for – not announcing! – the end of negociations. Different also from Social-democrats and Greens stating that TTIP “should be abandoned if …” This is: “We can drop it.” It will be dropped – and very soon, dropped like a hot potato.

I’m not surprised. I always told people I thought TTIP was basically a lost cause, since I learned that the expected economical benefits were officially deemed ridiculously low (remember, something like less than one percent of GDP growth over ten years). Of  course, it was important to fight against it with all kinds of arguments. But basically, it was a flawed project insofar as the elites thought of selling it to the people as a project that would increase their welfare.

Why did the EU elites fail?

True, TTIP would have been economically beneficial to some sectors and some countries – and to most of those people the elites are having lunch with. But it was obvious that the big economical advantages for the average European – or American, for that – were simply not there. As for other arguments – strengthening the transatlantic bond – the elites were not prepared to fight for them. So, from the beginning, TTIP has been what it is now for everybody to see: a doomed project. Just one more little push, and all will agree and give up on it. Champagne!

Is this only good news? What does it mean for the future political course of the European Union? I’ll write that up for a woxx editorial and post it here when finished.

 

Some of my former woxx articles about TTIP:

From 2014, after a lecture by Raoul Marc Jennar:
Freihandel und TTIP: Der Waffenlieferant

Recently, on what a “good” TTIP would be:
Schiedsgerichte und Politik: Der iTTIP-Traum

Recently, strengths and weaknesses of the TTIP criticism:
Plattform gegen CETA und TTIP
: Bedrohlich, aber wahr