Wiedersehen mit Welzer

Eine düstere Zukunft hatte Harald Welzer der Menschheit bereits 2008 in einem Buch vorausgesagt – aufgrund der nicht nachhaltigen Wirtschaftsweise. 2014 wollte ich im Vorfeld der Mouvement-Podiumsdiskussion wissen, ob sich seine Einschätzung geändert habe.

Welzer zum Warmlesen

Welzer damals in der woxx: “Sie kann sich nicht geändert haben, weil sich die CO2-Emissionen und das Wachstum in die gleiche Richtung weiterentwickelt haben.”
Das dürfte auch heute noch gelten. Dennoch darf man gespannt sein, wie die Diskussion zwischen Harald Welzer und Reinhard Loske am kommenden Dienstag 8. November verläuft (also ein paar Attentate, ein paar Millionen Arbeitslose, ein Freihandelsabkommen und 32 einhalb Monate  später).
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Podiumsdiskussion am 27.2.2014, Welzer gedankenversunken rechts vorne.

Die Podiumsdiskussion ist der – alternative – Beitrag des Mouvement écologique zur Luxemburgischen Zukunftsdiskussion, die vom Mainstream ab kommender Woche rund um die Landesplanung beginnt, und in einer Hohemesse mit Jeremy Rifkin am 14. November gipfelt.
Wie erbarmungslos der Berufsprovokateur Welzer mit dem Berufsoptimisten Rifkin umspringt, kann man unter “Was war noch mal Kapitalismus?” nachlesen.

Rifkin und die Große Transition

Ich denke, dass Rifkin sowohl von der Ausrichtung wie von den Ideen her durchaus Interessantes zur Großen Transition beizutragen hat. Umso wichtiger ist es mir, die Kritik von Welzer und Loske zu hören, um die Visionen Rifkins zu hinterfragen – und vor allem die “Strategie”, die die Luxemburgische Regierung und die Unternehmer daraus ableiten wollen.